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Auch im antiken Griechenland spielte die Imkerei eine wichtige Rolle in der Mythologie: Bienen wurden als "Vögel der Musen" bezeichnet und galten als Boten der Götter, Honig als Quelle der Weisheit, Beredsamkeit und Dichtkunst. Der Göttervater Zeus trug den Beinamen "Bienenkönig". Honig wurde geschätzt als Schönheitsmittel aber auch als Heilmittel. Der berühmte Arzt Hippokrates (466 bis 377 v. Chr.) verordnete Honig bei Fieber, Verletzungen, Geschwüren und eiternden Wunden. Bei den Olympischen Spielen tranken die Athleten Honigwasser um schnell wieder zu Kräften zu kommen.
Die Griechen der Antike waren die ersten, die sich theoretisch mit dem Wesen der Biene, der Staatenbildung und der Honiggewinnung auseinandersetzen. Bereits um 600 v. Chr gab es in Griechenland eine voll entwickelte und gesetzlich geregelte Imkerei. Aristoteles (384 bis 322 v. Chr.) verfasste das erste Fachbuch über die Bienenzucht.
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